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in_transition_2

Achtung: Der Inhalt dieser Seite unterliegt, anders als der größte Teil dieses Wikis, der Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 UK: England & Wales License. Es handelt sich um eine überarbeitete Übersetzung der Seite „In Transition 2“, deren Autoren uns unbekannt sind (http://www.transitionnetwork.org/transition-2) Die Überarbeitung der Seite bezieht sich dabei vor allem auf die Anpassung an deutsche Verhältnisse, beispielsweise durch Einfügen von weiteren Resourcen.

In Transition 2.0, der Film

„In Transition 2.0“ ist der neuste Film über die Transition-Bewegung in voller Länge. Es ist eine verblüffende Geschichte darüber, wie Transition-Gruppen in der ganzen Welt auf die Herausforderungen der zurückgehenden und teurer werdenden Energieresourcen reagieren, sowie auf die finanzielle Instabilität und die Veränderungen in unserer Umwelt.

So beschreiben wir den Film:

In Transition 2.0 ist ein inspirierendes Eintauchen in die Transition-Bewegung. Es ist eine Sammlung von Geschichten gewöhnlicher Leute, die ungewöhnliches vollbracht haben. Du wirst von Gemeinschaften hören, die ihr eigenes Geld drucken, die Nahrung anbauen, die ihre Wirtschaft lokalisieren, und die gemeinschaftliche Energieunternehmen gründen. Es ist eine Idee, die sich wie ein Virus verbreitet, ein soziales Experiment, das die Antwort auf ungewisse Zeiten darstellt, mit Lösungen und Optimismus. In einer Welt steigender Ungewissheit, findet sich hier die Geschichte von Hoffnung, Genialität und der Kraft, die davon ausgeht, Gemüse an unerwarteten Plätzen anzupflanzen.

Den Film auf You Tube anschauen.

Eine Version des Films mit deutschen Untertiteln ist als DVD erhältlich auf http://www.transition-initiativen.de/page/in-transition-2-0-film

Wer kommt darin vor?

Der Film fängt Geschichten aus der ganzen Welt über Transition ein. Man hört von Transition Weyland in den USA, ihrem allerersten Treffen; wie Transition Moss Side in Manchester versucht hat, das Bewusstsein zu erhöhen und die Gemeinde wach gerüttelt hat, indem sie an die Vordertür der Region geklopft haben; die faszinierende gemeinschaftliche Visionsarbeit von Aldeia das Amoreiras Sustent-vel (nachhaltiges Dorf von Amoreiras) in Portugal; wie die Whitney Avenue Urban Farm in Pittsburgh einen bemerkenswerten Einfluß auf die Leute um sie herum hatte; Wie Transition Kensal to Kilburn ihren ersten Gemüsegarten in einer Londoner U-Bahnstation eingerichtet haben; und wie der Trashcatchers Karneval von Transition Town Tooting eine bemerkenswerte und unvergessliche Feier der Gemeinschaft und zum Schutz der Erde war.

Weiter hört man auch über die Schwierigkeiten von Transition, mit der Geschichten wie Transition City Lancaster durch Konflikte auseinandergefallen ist, aber seither aus der Asche wiederauferstanden ist und inzwischen eine ganze Reihe an Projekten leitet; und wie sich Transition-Gruppen in London treffen um sich gegenseitig zu unterstützen und so einem Burn-Out vorbeugen. Man erfährt die Geschichte von Transition Monteveglio in Bologna (Italien), und ihren sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und einer ersten Resolution, die den Rat dazu verpflichtete, auf Nachhaltigkeit und Resilienz zu bauen. Dann wird von den Transition Streets in Totnes (Devon, England) gesprochen, welche Straße für Straße arbeitet und dafür sorgt, die Leute zusammen zu bekommen, neue Beziehungen zu knüpfen und ihren CO2-Fußabdruck zu minimieren.

Dann kommen die neuen sozialen Unternehmen, das Green Valley Grocer in Slaithwaite, Yorkshire, welches mit Hilfe von Aktien den lokalen Lebensmittelhändler übernommen hat, der kurz vor der Pleite stand; Die Handmade Bakery, ebenfalls in Slaithwaite, ein wirklich innovatives Modell wie ein junges Paar ein lebhaftes neues Unternehmen gründet und ganz besonderes Brot herstellt; dann die Fujino Power Company in Japan, wo, als Folge auf den verheerenden Tsunami und das nukleare Disaster von Fukushima, die Mitglieder von Transition Fujino antworteten indem sie ein Gemeinschaftsenergieunternehmen gründeten, mit der Intention, ihr Tal komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen; dann gibt es das gemeinschaftliche Solarkraftwerk in Lewes, welches mit über 300.000 Pfund gegründet wurde, die durch Gemeinschaftsaktien aufgetrieben werden konnten. Das Brixton-Pfund in London, die lokale komplementäre Währung, die in der Region von Brixton bei lokalen Londoner Geschäften ausgegeben werden kann - Geld das in Brixton bleibt - wir waren dabei, als sie die erste komplementäre Händi-Währung in Großbritannien feierten.

Wir besuchten Heal the Soil CSA (Solidarische Landwirtschaft) in Auroville, in Indien, die den Leuten helfen, kleine Gemüsegärten in den ländlichen Gegenden von Indien zu schaffen, indem sie Saatgut und Permakultraining anbieten, damit sie damit beginnen können Nahrung zu produzieren; und wir besuchten das Projekt Lyttelton in Neu Seeland, die Transition als ein Werkzeug nutzen um ihre Gemeinde resilienter zu machen. Als kürzlich ein Erdbeben Lyttelton erschütterte, wurde der Wert ihrer Arbeit offensichtlich, speziell der ihrer Zeitbank.

Wer hat ihn erstellt?

Der Film wurde produziert von Emma Goude von Green Lane Films, mit Animationen von Emili Mula, Fotos von Beccy Strong und mit atemberaubender Originalmusik von Rebecca Mayes. Sie verknüpfen die Geschichten rund um den Globus, die Transition-Initaitiven in unterschiedlichsten Stadien zeigen. Um in der Lage zu sein, einige der Geschichten aus Übersee zu zeigen, haben sie einen Crowd-Funding-Prozess initiiert, durch den das nötige Geld zusammenkam. Ein internationales Team von Freiwilligen übersetzte den Film in 18 Sprachen. Zudem, obwohl Geschichten aus der ganzen Welt erzählt werden, hat niemand einen Fuß in ein Flugzeug gesetzt um diesen Film zu drehen - stattdessen wurden lokale Leute gefunden, die gefilmt haben, wodurch dieser Film einer der internationalen Filme ist, mit dem niedrigsten CO2-Fußabdruck.

/hp/cd/ad/mp/www/data/pages/in_transition_2.txt · Zuletzt geändert: 2015/08/16 17:06 (Externe Bearbeitung)